Sie macht Männer wieder glücklich – Dr. Tina Peters im MOPO Interview über Penisvergrößerung

Sie macht Männer wieder glücklich – Dr. Tina Peters im MOPO Interview über Penisvergrößerung 641 811 frank.netzband

Das HANSEATICUM ist die richtige Adresse für Männer, die nicht mit dem zufrieden sind, was die Natur ihnen gegeben hat…
Für Dr. Tina Peters ist ihr Beruf die „schönste Verbindung zwischen Kunst und Chirurgie“. Die 46-Jährige ist Cheffin des „Hanseaticums“ im UKE und eine der versiertesten Schönheitschirurginnen Hamburgs. Mit der MOPO sprach sie über ein etwas delikates Thema: Eingriffe am Penis.

MOPO: Wer lässt sich bei Ihnen den Penis operieren?
Dr. Tina Peters: Das sind ganz unterschiedliche Menschen. Den typischen Patienten gibt es nicht. Das ist bunt gemischt von jung bis alt.

Nimmt die Zahl der Eingriffe zu?
Ja, eindeutig. Als ich anfing in der plastischen Chirurgie, waren das Ausnahmen, und jetzt gibt es jedes Jahr mehr solcher OPs. Die Menschen reden auch offen darüber.

Geht es den Männern vor allem um die Größe?
Meistens geht es um eine Verlängerung. Aber auch um die Dicke des Penis.

Zahlt eigentlich die Krankenkasse so einen Eingriff ?
Nur wenn es sich um einen sogenannten Mikro-Penis handelt. Denn darunter leiden die Betroffenen und das hat dann psychische Folgen.
Das muss jeder ganz individuell für sich entscheiden. Und darüber reden wir hier natürlich auch mit den Patienten sehr ausführlich. Die Beratung ist uns extrem wichtig.

Lehnen Sie eigentlich Fälle aus medizinischen Gründen ab?

Na ja, der Patient muss schon realistische Vorstellungen haben. Es gibt Menschen, die haben völlig abwegige Vorstellungen, die kann man nicht glücklich machen.

Wie sieht ein Eingrifff in Sachen Penislänge genau aus?

Es gibt ein Aufhängebändchen am Penisschaft. Das Band hält den Penis im Bauchraum zurück. Das wird durchtrennt und dann kann man drei bis fünf Zentimeter gewinnen. Dabei wenden wir eine mikrochirurgische Technik an. Bei etwas zu adipösen Patienten saugen wir auch oft noch etwas Fett am Bauch ab. Denn wenn der Bauch dick ist, wirkt der Penis natürlich kürzer.

Können Sie dem Patienten vorher sagen, wie viel er gewinnt?
Wir machen eine Ultraschalluntersuchung und können dann abschätzen was zu gewinnen ist.

Hat der operierte Patient danach irgendwelche Einschränkungen?
Er muss sechs Wochen auf Sex verzichten. Die Wunde braucht natürlich Zeit zu heilen.

Und wie verhelfen Sie Männern zu einem dickeren Penis?
Da wird Eigenfett in den Penis gespritzt.

Wo kommt das Fett genau her?
Gerne entnehmen wir es am Bauch. Aber auch „Hüftspeck“ oder ein Brustansatz eignen sich.

Was gewinnt man an Dicke?
So ein bis zwei Zentimeter an Umfang.

Wollen die Patienten eher Länge oder Dicke?
Die meisten wollen beides.

Und was kostet das?
Etwa 9000 Euro.

Was wird denn sonst noch so nachgefragt von der Männerwelt?
Hodenstraffung ist ein Thema…


Ist das wie ein Lifting?
Genau. Die Hoden fangen mit den Jahren an zu hängen und dann werden die eben geliftet. Danach wirkt der Penis dann auch größer.

Gibt es noch weitere Möglichkeiten?
Wir können mit Hyaluronsäure eine Verdickung der Eichel erreichen.

Erektionsprobleme können Sie mit Ihren Eingriffen aber nicht beheben, oder?
Nein, das hat damit nun gar nichts zu tun. Damit muss der Patient im UKE zu einem Kollegen gehen.

Sind die Patienten eigentlich immer zufrieden mit den Eingriffen?
Die allermeisten schon.

Werden auch Männer von ihren Frauen geschickt?

Die Männer kommen fast immer alleine, deswegen kann ich das nicht genau sagen. Aber ich kann mir das schon vorstellen, schließlich haben ja auch die Frauen etwas von einem Eingriff.

Was lassen Männer sonst noch so bei Ihnen machen?
Insgesamt nimmt die Zahl der Männer zu, die sich operieren lassen. Augen sind ein Klassiker, also Oberlider, Schlupflider – überhaupt Botox oder Hyaluron-Behandlungen des Gesichts. Aber auch Männerbrüste sind ein Thema. Immer mehr Männer tragen enge Kleidung, da ist das natürlich wichtig.

Was bieten Sie noch an?
Fettabsaugung, Behandlung „Love handles“, also Hüftspeck. Auch bei jungen Männer, die machen viel Sport und trainieren mit Gewichten. Aber das überschüssige Fett an den Hüften bekommen sie einfach nicht weg. Wadenimplantate und Wadenvergrößerung mit Eigenfett werden außerdem nachgefragt.

Das Interview führte Thomas Hirschbiegel

Diese Website verwendet Cookies – nähere Informationen dazu und zu Ihren Rechten als Benutzer finden Sie in unserer Datenschutzerklärung am Ende der Seite. Klicken Sie auf „Ich stimme zu“, um Cookies zu akzeptieren und direkt unsere Website besuchen zu können.
Datenschutzerklärung